Du schmierst dir jeden Tag Creme ins Gesicht. Aber weißt du, was da wirklich drin ist? Mineralöl, Parabene, Mikroplastik, PEGs – in vielen Drogeriecremes stecken Stoffe, die dort nichts verloren haben. Hier sind die 7 schlimmsten – und was wir anders machen.
Schnellantwort
Die meisten konventionellen Cremes enthalten billige Füllstoffe, die deine Haut kurzfristig „gut anfühlen" lassen, aber langfristig wenig pflegen – oder sogar schaden können. Die bessere Wahl: Produkte, die klar deklarieren, was drin ist, und bewusst auf problematische Inhaltsstoffe verzichten. Dieser Guide zeigt dir, worauf du achten solltest.
Die 7 Inhaltsstoffe, die du nie wieder auf deine Haut lassen solltest
1 Mineralöl (Paraffinum Liquidum, Petrolatum)
Mineralöl ist einer der billigsten Inhaltsstoffe in der Kosmetikindustrie. Es fühlt sich geschmeidig an, pflegt aber nicht wirklich – es legt sich wie eine Plastikfolie über die Haut. Das echte Problem: Stiftung Warentest hat 25 mineralölbasierte Kosmetika untersucht und in allen kritische Substanzen gefunden – darunter MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons), die als potenziell krebserregend gelten. [Quelle: Stiftung Warentest]
Merke: Mineralöl pflegt deine Haut nicht – es täuscht Pflege nur vor. Und es kann potenziell krebserregende MOAH enthalten.
2 Parabene (Methylparaben, Butylparaben, Propylparaben)
Parabene sind billige Konservierungsstoffe. Das Problem: Sie können im Körper wie Östrogene wirken. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat die hormonelle Wirkung von Parabenen untersucht und Grenzwerte festgelegt. [Quelle: BfR] Eine PubMed-Übersichtsarbeit beschreibt Parabene als „Chemicals of Emerging Concern" mit endokrinem Störpotenzial. [Quelle: PubMed]
Heißt das, jede parabenhaltige Creme ist sofort gefährlich? Nein – aber es heißt: Wenn es Alternativen ohne Parabene gibt, warum solltest du sie nicht nutzen?
3 Mikroplastik (Polyethylene, Nylon-12, Acrylates Copolymer)
Laut NABU gelangen allein in Deutschland jährlich 977 Tonnen Mikroplastik und 46.900 Tonnen gelöste Polymere aus Kosmetik ins Abwasser. [Quelle: NABU] Das Umweltbundesamt bestätigt, dass Mikroplastik in Kosmetik als Schleifmittel und Trübungsmittel eingesetzt wird. [Quelle: Umweltbundesamt]
Warum ist das in deiner Gesichtscreme? Weil es billig ist. Es gibt keinen einzigen Pflegevorteil für deine Haut.
4 PEG-Verbindungen (PEG-40, PEG-100 Stearate)
PEGs (Polyethylenglykole) werden als Emulgatoren genutzt, damit sich Wasser und Öl in Cremes verbinden. Der Kritikpunkt: PEGs können die natürliche Barrierefunktion der Haut stören und sie durchlässiger für Schadstoffe machen. [Quelle: hautinfo.at] Außerdem können sie mit Ethylenoxid (krebserregend) und 1,4-Dioxan verunreinigt sein. [Quelle: Utopia]
5 Silikone (Dimethicone, Cyclomethicone, Cyclopentasiloxane)
Silikone machen deine Haut sofort „seidig". Aber sie pflegen nicht – sie legen sich nur als Film darüber. Die Haut fühlt sich weich an, wird aber nicht genährt. Das eigentliche Problem ist, dass Silikone schwer biologisch abbaubar sind und in der Umwelt persistieren. In der Hautpflege ersetzen sie echte Pflege durch ein Glättungs-Gefühl.
Frag dich: Willst du eine Creme, die deine Haut wirklich pflegt, oder eine, die sie nur so anfühlen lässt?
6 Synthetische Duftstoffe (Parfum / Fragrance)
Hinter dem Wort „Parfum" auf der INCI-Liste können sich hunderte verschiedene Chemikalien verbergen – Hersteller müssen sie nicht einzeln auflisten. Der BUND empfiehlt, auf hormonelle Schadstoffe in Kosmetik zu achten und die ToxFox-App zu nutzen. [Quelle: BUND]
Eine gute Creme braucht keinen synthetischen Duft. Wenn sie gut riecht, sollte das an echten Inhaltsstoffen liegen – nicht an Chemie aus dem Labor.
7 SLS / SLES (Sodium Lauryl Sulfate / Sodium Laureth Sulfate)
SLS und SLES sind aggressive Tenside, die in Reinigungsprodukten für den „Schaum-Effekt" sorgen. Sie können die Haut austrocknen, reizen und die natürliche Schutzbarriere angreifen. Das ist besonders problematisch bei empfindlicher, trockener oder gereizter Haut – also genau bei den Menschen, die am meisten auf sanfte Pflege angewiesen sind.
Die kurze Version: Mineralöl täuscht Pflege vor. Parabene wirken hormonell. Mikroplastik zerstört die Umwelt. PEGs machen die Haut durchlässiger. Silikone glätten, aber pflegen nicht. Synthetische Duftstoffe verstecken hunderte Chemikalien. SLS trocknet die Haut aus. – Keine dieser Substanzen ist nötig, um gute Hautpflege herzustellen.
Okay – und was ist die Lösung?
Die gute Nachricht: Es gibt Marken, die bewusst auf all diese Stoffe verzichten – nicht weil es ein Marketing-Trick ist, sondern weil es schlicht nicht nötig ist, sie zu verwenden, wenn man vernünftige Formulierungen entwickelt.
Bei Hemp4Help haben wir von Anfang an entschieden: Keine Parabene. Kein Mineralöl. Kein Mikroplastik. Keine Silikone. Keine PEGs. Keine synthetischen Duftstoffe. Stattdessen: echte pflanzliche Inhaltsstoffe wie Bio-Arnika, Beinwell, Hanföl, Propolis, Manuka-Honig, Bienenwachs, Weihrauch und Aloe Vera.
Was wir stattdessen verwenden
| Problematischer Stoff | Was wir stattdessen nutzen | Warum das besser ist |
|---|---|---|
| Mineralöl / Paraffin | Bio-Hanföl, Mandelöl, Jojobaöl | Echte Pflege mit Fettsäuren, die die Haut aufnimmt |
| Parabene | Natürliche Konservierung (z. B. Rosmarinextrakt, Vitamin E) | Kein endokrines Störpotenzial |
| Mikroplastik | Nichts – wir brauchen es nicht | Null Umweltbelastung |
| PEGs | Natürliche Emulgatoren (z. B. Bienenwachs, Lecithin) | Keine Barrierestörung der Haut |
| Silikone | Sheabutter, Bienenwachs, pflanzliche Öle | Echte Pflege statt Glättungs-Fake |
| Synthetische Duftstoffe | Ätherische Öle und natürliche Rohstoffe | Duft aus echten Pflanzen |
| SLS / SLES | Milde, pflanzliche Tenside | Reinigt, ohne die Haut auszutrocknen |
Bereit für den Unterschied?
Alle Hemp4Help-Produkte sind frei von Parabenen, Mineralöl, Mikroplastik, Silikonen und synthetischen Duftstoffen. Vegan, dermatologisch getestet, made in the EU.
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Das Fazit
Du musst kein Chemiker sein, um deine Hautpflege zu hinterfragen. Du musst nur einmal die INCI-Liste umdrehen und lesen. Wenn da Paraffinum Liquidum, Methylparaben, Dimethicone, PEG-40 und „Parfum" steht, dann weißt du jetzt: Das ist kein Pflegeprodukt. Das ist ein billiger Füllstoff-Cocktail mit Glättungs-Effekt.
Echte Pflege braucht echte Inhaltsstoffe. Hanföl, Arnika, Propolis, Bienenwachs, Sheabutter – Dinge, die deine Haut tatsächlich aufnimmt und mit denen sie etwas anfangen kann. Nicht Plastik, nicht Erdöl, nicht Industriechemie.
In einem Satz: Hör auf, deiner Haut Füllstoffe zu geben. Gib ihr echte Pflege.
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Alle Produkte: vegan, parabenfrei, ohne Mikroplastik, ohne Silikone, ohne Mineralöl. Made in the EU. Dermatologisch getestet.
Zum Shop Weitere Guides lesenFAQ
Ist Mineralöl in Kosmetik wirklich gefährlich?
Stiftung Warentest hat in allen 25 getesteten mineralölbasierten Kosmetika kritische Substanzen (MOAH) gefunden, die als potenziell krebserregend gelten. [Quelle]
Sind Parabene in kleinen Mengen sicher?
Das BfR hat Grenzwerte festgelegt, innerhalb derer das Risiko als gering eingestuft wird. [Quelle] Die Frage ist: Warum ein Risiko eingehen, wenn es gute Alternativen gibt?
Verstopfen Silikone die Poren?
Das ist umstritten. Hochwertige Silikone gelten als nicht-komedogen. Das Problem ist eher, dass sie echte Pflege simulieren, ohne die Haut tatsächlich zu nähren – und dass sie umweltproblematisch sind.
Wie erkenne ich Mikroplastik auf der INCI-Liste?
Typische Namen: Polyethylene (PE), Polypropylene (PP), Nylon-12, Acrylates Copolymer, Acrylates Crosspolymer. Der BUND empfiehlt die kostenlose ToxFox-App zum Scannen. [Quelle]
Sind alle natürlichen Inhaltsstoffe automatisch besser?
Nein. Auch natürliche Stoffe können Allergien auslösen (z. B. Propolis bei Bienenprodukt-Allergie). Entscheidend ist nicht „natürlich vs. synthetisch", sondern: Ist der Inhaltsstoff sinnvoll, sicher und transparent deklariert?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Ist Mineralöl in Kosmetik krebserregend?
Mineralöl selbst ist nicht direkt krebserregend, aber es kann mit MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons) verunreinigt sein, die als potenziell krebserregend gelten. Stiftung Warentest hat in allen 25 getesteten mineralölbasierten Kosmetika MOAH nachgewiesen und rät deshalb besonders bei Lippenpflege von Mineralölbasis ab. [Quelle: Stiftung Warentest]
2. Wie wirken Parabene auf den Hormonhaushalt?
Bestimmte Parabene (z. B. Butylparaben, Propylparaben) können im Körper wie Östrogene wirken. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat dies untersucht und Grenzwerte festgelegt, um das Risiko gering zu halten. Eine PubMed-Übersichtsarbeit stuft Parabene als „Chemicals of Emerging Concern" mit endokrinem Störpotenzial ein. Das bedeutet nicht, dass jede parabenhaltige Creme sofort schadet – aber es gibt keinen Grund, das Risiko einzugehen, wenn parabenfreie Alternativen existieren. [Quelle: BfR] · [Quelle: PubMed]
3. Wie viel Mikroplastik gelangt durch Kosmetik in die Umwelt?
Laut einer NABU-Studie gelangen allein in Deutschland jährlich 977 Tonnen Mikroplastik und rund 46.900 Tonnen gelöste Polymere aus Kosmetik- und Reinigungsprodukten ins Abwasser. Das Umweltbundesamt bestätigt, dass Mikroplastik in Kosmetik als Schleif- und Trübungsmittel eingesetzt wird – ohne irgendeinen Pflegevorteil für die Haut. [Quelle: NABU] · [Quelle: Umweltbundesamt]
4. Wie erkenne ich schädliche Inhaltsstoffe auf der Verpackung?
Die INCI-Liste (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) auf der Rückseite jedes Produkts listet alle Inhaltsstoffe in absteigender Reihenfolge. Achte besonders auf: Paraffinum Liquidum (Mineralöl), Methylparaben / Butylparaben (Parabene), Dimethicone (Silikone), Polyethylene oder Nylon-12 (Mikroplastik) und PEG-Verbindungen. Der BUND empfiehlt die kostenlose ToxFox-App, mit der du Produkte direkt scannen und auf hormonelle Schadstoffe, PFAS und Mikroplastik prüfen kannst. [Quelle: BUND]
5. Sind natürliche Inhaltsstoffe automatisch besser als synthetische?
Nicht automatisch. Auch natürliche Stoffe können Allergien auslösen – zum Beispiel Propolis bei Bienenprodukt-Allergie (DermNet nennt Patch-Test-Raten von 1,2–6,6 %) oder ätherische Öle bei empfindlicher Haut. Der entscheidende Punkt ist nicht „natürlich vs. synthetisch", sondern: Ist der Inhaltsstoff sinnvoll, sicher, transparent deklariert und tatsächlich pflegend? Billige Füllstoffe wie Mineralöl und Silikone erfüllen diese Kriterien nicht. [Quelle: DermNet]
Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und Aufklärung. Er ersetzt keine dermatologische oder medizinische Beratung. Quellen: Stiftung Warentest, BfR, PubMed, NABU, Umweltbundesamt, BUND, Utopia.